Dienstags Fünfzehn

Heute widmen wir uns der Jugendliteratur. Fünf Bücher die ich “damals” gerne gelesen habe und heute noch empfehlenswert finde. Dienstags Fünfzehn – in fünfzehn oder weniger Wörtern.

  1. Der Kreis der Dämmerung von Ralf Isau
    Wer kann die Welt noch retten?
  2. Anders von Wolfgang und Heike Hohlbein
    Fantasy vom Feinsten und spannend bis zum Schluss.
  3. Blacky, Lovely und der ganze Bullshit von Phillip Gwynne
    Liebe trotz Konflikten. Die Geschichte von Blacky.
  4. Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz von Ralf Isau
    Nur Karl Konrad Koreander kann die Phantásische Bibliothek retten.
  5. Die Reise ans Ende der Welt von Henning Mankell
    Das Ende einer der besten Jugendbuchreihen.

Dienstags Fünfzehn

Heute steht die Welt Kopf – Dienstags Fünfzehn stellt fünf Bücher eines einzigen Autors vor: Heinrich Böll hat die Ehre.

  1. Billard um halb zehn von Heinrich Böll
    Das Schicksal einer Kölner Familie.
  2. Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Heinrich Böll
    Wie die Presse ein Leben zerstören kann.
  3. Doktor Murkes gesammeltes Schweigen von Heinrich Böll
    Ein Kulturredakteur beim Radio sehnt sich nach Ruhe.
  4. Irisches Tagebuch von Heinrich Böll
    Irland, liebevoll und detailreich beschrieben.
  5. Gruppenbild mit Dame von Heinrich Böll
    Die Geschichte einer Frau – mit Kommentaren des Verfassers.

Dienstags Fünfzehn

Dienstags Fünfzehn  heiss geliebt und höchst umstritten… In dieser Ausgabe wagen wir uns an englischsprachige Literaten.

  1. Der Rabe von Edgar Allan Poe
    Sprach der Rabe: Nimmermehr.
  2. Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway
    Ein Leben zwischen Sieg und Niederlage, ein Kampf zwischen Mensch und Natur.
  3. Farm der Tiere von George Orwell
    Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher.
  4. Wilde Nächte von Emily Dickinson
    Ein einsames Leben, der Wilde Westen, eine geniale Frau.
  5. Die Korrekturen von Jonathan Franzen
    Eine Familie im Niedergang.

Dienstags Fünfzehn

Dienstag ist Dienstags Fünfzehn-Tag. Fünf Bücher, vorgestellt in fünfzehn Wörtern oder weniger. Viel Spass.

  1. Vom Ende einer Geschichte von Julian Barnes
    Wenn die eigene Vergangenheit plötzlich unglaubwürdig wird.
  2. Tauben fliegen auf von Melinda Nadj Abonji
    Die Schweiz ist nicht immer ein Synonym für Heimat.
  3. Die Mittagsfrau von Julia Franck
    Familie und Verantwortung, Krieg und Gesellschaft.
  4. Nach Hause schwimmen von Rolf Lappert
    Ein unfassbar trauriges Leben.
  5. Es geht uns gut von Arno Geiger
    Familientragödien in der Nachkriegszeit.

Dienstags Fünfzehn

Wieder ist es Zeit für eine neue Ausgabe von Dienstags Fünfzehn. Heute stelle ich euch fünf skandinavische Kriminalromane vor – in fünfzehn oder weniger Wörtern. Fünf Krimis aus Norwegen, Island und Schweden.

  1. Der Leopard von Jo Nesbø
    Das Wrack Harry Hole ist zurück aus Hongkong.
  2. Frostnacht von Arnaldur Indriðasonr
    Kompliziert, beängstigend und eiskalt.
  3. Münsters Fall von Håkan Nesser
    Van Veeteren ist beurlaubt, doch Kommissar Münster braucht seine Hilfe.
  4. Der Feind im Schatten von Henning Mankell
    Verwirrender, atmosphärischer und packender Abschied von Kurt Wallander.
  5. In alle Ewigkeit von Åke Edwardson
    Stets logisch, trotzdem spannend.

Dienstags Fünfzehn

Willkommen zu dieser Ausgabe von Dienstags Fünfzehn. Heute stelle ich euch fünf historische Romane vor – in fünfzehn Wörtern oder weniger. Wie immer viel Spass.

  1. Die Säulen der Erde von Ken Follett
    Verrat und Intrigen im England des 12. Jahrhunderts.
  2. Die Jesuitin von Lissabon von Titus Müller
    Ein apokalyptisches Erdbeben in Lissabon belastet Klerus und Regierung.
  3. Der Name der Rose von Umberto Eco
    Was hinter den Mauern eines Klosters geschehen kann.
  4. Das Geheimnis der Krähentochter von Oliver Becker
    Ein schrecklicher Söldnerüberfall im Schwarzwald.
  5. Der Duft von Bittermandel von Dagmar Fohl
    Mord und der königliche Oberküchenmeister.

Dienstags Fünfzehn

Heute ist Dienstag. Inspiriert durch Annie Cardi, welche jeden Freitag fünf Bücher in fünfzehn Wörtern oder weniger vorstellt, werde ich nun jeden Dienstag fünf Bücher vorstellen. Dienstags Fünfzehn, jeden Dienstag fünf Bücher in fünfzehn oder weniger Wörter.  Ich wünsche euch viel Spass.

  1. Billard um halb zehn von Heinrich Böll
    Nachkriegsliteratur, Familienprobleme und eine genial gestrickte Geschichte.
  2. Das Glasperlenspiel von Hermann Hesse
    Ein wunderbares Spiel, gespielt von den gebildetsten und verträumtesten Menschen der Welt.
  3. Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch von Alexander Solschenizyns
    Ein sowjetisches Straflager und ein Gefangener.
  4. Das Lied von Eis und Feuer (Serie) von George R. R. Martin
    Eine unglaubliche Saga, eine Bühne für interessante Charakteren. Der amerikanische Tolkien.
  5. Der Junge, der Träume schenkte von Luca Di Fulvio
    Vergewaltigung, Verbrechen, Opfer.

Buchtipp: Ehrenwort

Ehrenwort
Ehrenwort

Kriminalromane hat sie schon viele geschrieben, darunter ganz bekannte wie Die Apothekerin oder Die Häupter meiner Lieben. Ingrid Noll wurde für ihre Werke weltberühmt. Ehrenwort, ihr bisher letzter Roman aus dem Jahr 2010, war mein erster Kontakt mit der deutschen Schriftstellerin. Letzten Freitagnachmittag begann ich Ehrenwort zu lesen und konnte es bis zum Ende nicht mehr weglegen.

Ingrid Noll schafft es alle Charakteren der Geschichte auf ihre Art sympathisch wirken zu lassen. Alle haben Ecken und Kanten, man weiss nicht auf welcher Seite man stehen soll. Ein tolles Lesevergnügen – ich bin auf alle Fälle auch auf die früheren Werke Ingrid Nolls gespannt.

Klappentext
Drei Generationen unter einem Dach: Student Max, die Buchhändlerin Petra, Ingenieur Harald und Willy Knobel, hochbetagt. Trautes Heim, Glück allein? Zwischen Maxiwindeln und mörderischer Eisenstange spielt diese bitterböse Kriminalkomödie. Ingrid Noll erzählt von einer Familie, die das Altern anpackt auf unkonventionelle Art.

Details
Autor: Ingrid Noll
Verlag: Diogenes
Erstausgabe: 2010

Buchtipp: Der Anschlag

Der Anschlag
Der Anschlag

Wenn Stephen King etwas macht, dann macht er es richtig. Der Anschlag, ein Roman der 2011 unter dem Titel 11/22/63 veröffentlicht wurde, ist ein tolles Buch. Der Hauptcharakter Jake Epping reist unter besonderen Umständen in der Zeit zurück. Das Zeitportal bringt ihn jedes Mal in das Jahr 1958. Stephen King vereint in Der Anschlag verschiedene Vorzüge älterer Werke. Er erzählt spannend, gleichzeitig ist das Buch nicht ganz so fantastisch wie Love oder Wahn. Der Leser erkennt verschiedene Orte wieder. Jake reist beispielsweise nach Derry, kurz nachdem die seltsamen Morde aus Es ein Ende gefunden haben. Die Kleinstadt Derry wird so von einer anderen Seite nochmals beschrieben, was für Fans von Es toll ist.

Wer Der Anschlag in die Hand nimmt, kann es beinahe nicht mehr weglegen. Fans der typischen Horror-Szenarien werden wohl zwischendurch enttäuscht, doch meiner Meinung nach hat der Roman für jeden etwas dabei. Schade, dass er nach etwas mehr als 1000 Seiten schon zu Ende ist.

Klappentext
Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer grosser Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und grosser Gefühle.

Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von grossen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes grosse Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstösst. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet.

Details
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Erstausgabe: 2011

Buchtipp: Der Wald

Der Wald
Der Wald

Am 14. Februar 2001 starb der US-amerikanische Schriftsteller Richard Laymon an einem Herzanfall. Bekannt wurde er durch den 1980 erschienenen Horrorroman The Cellar (Haus der Schrecken). Ich möchte euch heute das Buch Der Wald vorstellen. Das Werk wurde 1987 unter dem Titel Tread Softly veröffentlicht, die deutsche Erstausgabe erschien 2011.

Zwei Familien möchten eigentlich nur gemütliche Campingferien in den kalifornischen Wäldern verbringen. Scott wurde von seiner Frau verlassen. Seine Kinder Julie und Benny und er leiden immer noch darunter. Doch seit Karen in Scotts Leben getreten ist, geht es mit ihm wieder bergauf. Das befreunde Ehepaar Gordon hat ebenfalls die Kinder dabei und bald scheint es zwischen dem Sohn Nick und Julie zu funken. Während die beiden Familien ihren Urlaub geniessen, lauert in den Wäldern eine Gefahr. In dieser Gegend lebt die alte Einsiedlerin Ettie mit ihrem Sohn Merle. Sie sind mit finsteren Mächten im Bunde und wollen ihr Territorium verteidigen.

Der Wald packt den Leser und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los. Nur zufällig bin ich auf Richard Laymon gestossen und nun sehr froh, dass ich dieses spannende Werk lesen durfte.

Klappentext
Eigentlich sollte es ein entspannender Campingausflug werden. Zwei Familien aus Los Angeles trampen durch die Wälder Kaliforniens und erzählen sich am Lagerfeuer Gruselgeschichten. Bis eine dieser Geschichten Wirrklichkeit wird und der Urlaub ein jähes Ende nimmt: Nach einem brutalen überfall von Hinterwäldlern gelingt die Flucht – doch die Grossstädter werden verflucht, und das Böse sucht sie auch in L.A. heim.

Details
Autoren: Richard Laymon
Verlag: Heyne
Erstausgabe: 2011